Wasseramseln an der Alb

Weniger Störung - Bruterfolge stabiler

Auch Im Herbst 2021 erfolgte wie jedes Jahr die Kontrolle und Reinigung der Wasseramselnistkästen. Die Zeit ist dann günstig, da die Brutzeit vorbei ist und die Alb Niedrigwasser führt, so dass die Betreuer gefahrlos in die Alb steigen können. Trotz niedrigem Wasserstand ist stets die Verwendung von hüfthohen Watstiefeln anzuraten um keine nassen Füße zu riskieren. Bei etlichen Nistkästen ist zur Kontrolle auch eine Leiter notwendig, um die höher hängenden Nistkästen unter den Brücken zu erreichen.

 

Bei dieser Gelegenheit konnte festgestellt werden, ob die Wasseramsel der alleinige Nutzer war oder ob auch die Gebirgsstelze oder ein Zaunkönig das Nistangebot genutzt haben.

Gute Nachricht: 

In dieser Saison sind die Brutergebnisse erfreu-licherweise wieder im Durchschnitt der  langjäh-rigen Zahlen. Es gibt fast 40 Nester entlang der Alb, davon sind nicht alle in Nistkästen, sondern es gibt auch Naturnester.

In der Ettlinger Innenstadt stimmen die Ergeb-nisse ebenfalls wieder, nachdem sich die Stein-männchenbauer größtenteils an das vereinbarte Gebot gehalten haben, während der Brutzeit      die  Alb nicht zu betreten.

 

 

Wie man auf dem Bild sehen kann, sind die Betreuer mit Freude und Engagement bei der Sache!

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Text + Bilder: Klaus Lechner/ Nestbild von Verena Fritsche