Verzicht auf Plastiktragetaschen

Letzte Plastiktüte läuft bei REWE vom Band

(v.l.) Rüdiger Grau, Bürgermeister Klaus Stapf, Rewe-Kauffrau Ute Petriccione und Mitarbeiterin Anke Schröder. Foto: REWE
(v.l.) Rüdiger Grau, Bürgermeister Klaus Stapf, Rewe-Kauffrau Ute Petriccione und Mitarbeiterin Anke Schröder. Foto: REWE

Im REWE-Markt in der Hans-Sachs-Str. 8 ging ein Stück Einkaufs-Geschichte im
Karlsruhe Einzelhandel zu Ende: Am 18. Oktober lief dort die letzte Plastiktrage-

tasche vom Kassenband. Die ersten Tüten aus Polyäthylen gab es Anfang der 60er Jahre an den Kassen der Geschäfte.

Jetzt hat REWE als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland entschieden, flächendeckend auf den Verkauf von Plastiktüten zu verzichten und stattdessen auf die  Mehrfachverwendung von alternativen Tragetaschen und Einkaufskartons zu setzen. Ziel ist die Reduzierung von Plastikmüll.

 

Der Karlsruher Umweltbürgermeister Klaus Stapf signierte die Abschiedstüte direkt am
Kassenband. Für Kunden, die an der Kasse eine Tragehilfe für den Einkauf benötigen, stehen in den REWE-Märktennunmehr  mehrfach wiederverwendbare Alternativen zur Auswahl wie Baumwolltragetaschen, Permanent-Tragetaschen aus Recyclingmaterial, Kartons und Papiertüten.

 

Der NABU unterstützt REWE bundesweit dabei, das Thema Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel weiter voran zu treiben und hat das Handelsunternehmen auch beim Verzicht von Plastiktragetaschen beraten. Rüdiger Grau vom NABU Karslruhe] begrüßt das Engagement: „Wir freuen uns, dass wir mit der Unterstützung von REWE unsere jahrelangen erfolgreichen Aktivitäten im Kampf für saubere Meere, Flüsse und Seen ausbauen können.“ Ein großer Anteil der Abfälle im Meer gelangt vom Land ins Meer: Tüten, Verpackungen, Plastikflaschen und Zigarettenkippen. Die Reduktion von Plastiktüten ist ein wichtiger Anfang.  „Der Handel muss hier weiter vorangehen und den Verpackungsmüll auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens weiter reduzieren."