Exkursion auf den Michaelsberg

Der NABU hatte zum 12. Oktober zu einer Exkursion auf den Michaelsberg bei Untergrombach eingeladen. Über 30 Personen nutzten dieses Angebot. Die beiden Leiter Wolfgang Beck und Klaus Lechner konnten den Teilnehmern viel Interessantes erzählen und zeigen. Hier waren viele Neuigkeiten dabei, obwohl doch die meisten Teilnehmer schon des Öfteren auf diesem sehr markanten Berg am Rande des Kraichgaus gewesen sind.


Treffpunkt war der Bahnhof. Der Weg führte durch das Dorf, vorbei am Denkmal eines sehr bekannten Untergrombachers: dem Bauernführer Joos Fritz. Die Gruppe wählte den Weg über die Treppen den Westhang hinauf. Hier konnte sehr schön erlebt werden, dass der Michaelsberg einer der steilsten Berge des Kraichgaus ist.

Auf dem Plateau angekommen hatte man eine schöne Aussicht über die Oberrheinebene. Die "Partnerberge" der Pfalz und des Elsaß waren gut zu sehen, wodurch auch die Entstehung des Oberrheingrabens gut erklärt werden konnte. Hier oben waren nun die Botaniker an der Reihe, Wolfgang Beck zeigte etliche Besonderheiten dieses Gebietes. Im Frühjahr sind selbstverständlich noch mehr blühende Blumen zu sehen.

 

Der weitere Weg führte um die ehemalige Steinzeitsiedlung. Diese Ansiedlung vor rund 5000 Jahren war erheblich größer, als sich dies viele Teilnehmer vorstellen konnten. Spannend natürlich die einzige Quelle auf dem Berg, die das Überleben bis in die Neuzeit sicherte. Erst vor wenigen Jahrzehnten wurde eine Wasserleitung auf den Berg verlegt.

Zum Abschluss ging es noch zum Südhang des Michaelsberges, wo Klaus Lechner über die ornithologischen Besonderheiten berichten konnte. Als Schmankerl konnten noch Tausende Ringeltauben beobachtet werden, die in großen Gruppen auf dem Zug zum Winterquartier waren.

 

Nach der Wanderung traf man sich noch in der Gaststätte auf dem Michaelsberg um sich über das gerade Erlebte auszutauschen.